(eine) zeit-atemlang

Eine Produktion in Zusammenarbeit mit der Performance-Gruppe „Das Collectif“ / Universität Mozarteum Salzburg, Carl-Orff-Institut.

eins
Die Zeit ist metronomisiert. Die Tänzerinnen müssen herausfinden, welche Art von Bewegung ihr Körper in einer bestimmten Maßeinheit realisieren kann. Impuls und Energiefluss sind dem Metronom unterworfen. Abläufe überschneiden sich, der eigene Rhythmus sucht seinen Raum.
zwei
Geigenbögen werden aus ihrer definierten Bestimmung herausgelöst. Die Tänzerinnen entfernen die Vorstellung von Zeit aus ihrem Leben. Sie erspüren die Berührung der Geigenbögen. Dem Betrachter bietet sich die Möglichkeit, die Tänzerinnen als Klangkörper zu assoziieren.
drei
Die Tänzerinnen finden sich im Unisono wieder. Elektronische Klänge geben ihnen erneut ein Zeitmaß vor, das alle in gleicher Weise aufnehmen und ausfüllen. Sie bewegen sich virtuos und im vorgegebenen Metrum.

Regie / Choreografie: Irina Pauls
Musikeinspielung: Matthias Engelke, Gija Kantscheli, Alba Nova
Kostüme / Bühne: Rosi Presta
Performer: Doris Valtiner, Judith Hirsch, Kordula Möser, Laura Tomi, Rahel Imbach, Susanne Rebholz
Premiere: Die Premiere von „(eine) zeit-atemlang“ fand am 27. Juni 2009 in Salzburg statt.

Der eigene Rhythmus sucht seinen Raum.

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