Psappha

Choreografie Irina Pauls / Tanz Alma Toaspern / Perkussion Denis Yakovlev

Zwischen 1987 und 1989 komponierte Iannis Xenakis die beiden Stücke für Solo-Perkussion „Psappha“ und „Rebonds“.

Der Titel „Psappha“ bezieht sich auf die Sappho, eine antike griechische Dichterin, auf deren Poesie sich die rhythmische Struktur des Stückes bezieht. Sappho lebte zwischen 630 und 612 v. Chr. auf der Insel Lesbos. Sie gilt als die wichtigste Lyrikerin des klassischen Altertums und inspirierte mit ihrer direkten, sehr persönlichen und emotional aufgeladenen Liebesdichtung zu einem tänzerisch-musikalischen Dialog. Die beiden Solisten interpretieren die Komposition von Xenakis auf ihre eigene Weise und führen uns durch ihren individuellen künstlerischen Ausdruck in eine zeitgenössische Transformation.

Premiere: 8. Juli 2017, Dießen

 

Individueller künstlerischer Ausdruck

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