Aktuelles

English Info on Irina Pauls here...

ShortCuts & U-Turns. Irina Pauls and 30 Years of Dance.
17.-21. August 2016 | Lindenfels Westflügel Leipzig

TANZTHEATER

Konzept/Künstlerische Leitung: Irina Pauls ::: TänzerInnen: Marcin Baczyk, Viviana Escale, Unita Gay Galiluyo, Gary Joplin, Johanna Kasperowitsch, Romy Liebig, Monica Munoz Marin, Thomas Maucher, Marco Antonio Queiroz, Arthur Schopa, Marco Volta, Sara Wilnauer ::: Gesang: Maraile Lichdi, Wolfram Ladtke ::: Performance: Angelika Waniek ::: Film: Thilo Neubacher ::: Sound: Matthias Engelke ::: Ausstattung: Erwin Bode ::: Technik: Marcus Müller ::: Produktionsleitung: Juliane Raschel. In Koproduktion mit dem Westflügel Leipzig, Tanzfilminstitut Bremen und Tanzarchiv Leipzig ::: gefördert durch: Stadt Leipzig, Fonds Darstellende Künste Kulturstiftung des Freistaates Sachsen

Im Sommer 2016 blickt Irina Pauls zurück auf ihre 30-jährige choreografische Arbeit. 1986 inszenierte sie als jüngste Ballettdirektorin der DDR am Landestheater Altenburg ihren ersten Ballettabend. Sie gründete 1990 das erste ostdeutsche Tanztheater mit eigenem Ensemble am Leipziger Schauspielhaus. Ihr künstlerischer Weg führte Pauls als Leiterin der Sparte Tanz an verschiedene Stadttheater in Deutschland. Sie arbeitete in Europa und Übersee und lebt heute als freischaffende Choreografin in Leipzig.

Das Publikum taucht aus verschiedenen Blickwinkeln in TanzTheater-Szenen aus acht Inszenierungen seit 1986 ein und erlebt einen sinnlichen Einblick in Pauls individuellen choreografischen Ausdruck. Er ist geprägt von den internationalen KünstlerInnen, die sich an die Arbeitsprozesse erinnern. Die sichtbare Veränderung ihrer Körper ermöglicht dem Zuschauer den direkten Zugang zur ihren Lebenswelten und zeigt das Konzept „Tanztheater“ als komplexe tanzkünstlerische und zeitpolitische Äußerung.

ShortCuts & U-Turns: Mi. 17. / Do. 18. / Fr. 19. August, täglich 17 bis 23 Uhr | So. 21. August, 11 Uhr
Einlass stündlich ab 17 Uhr, letzter Einlass 21 Uhr: Acht Tanztheaterszenen, Gespräche, Filme, Get Together

SCREENING: Die Pionierinnen des Deutschen Tanztheaters Reinhild Hoffmann und Arila Siegert (mit Gespräch): Sa. 20 August, 19 Uhr

Am 20. August, 19.00 Uhr, gewährt ein Screening mit Ausschnitten aus den Inszenierungen der Pionierinnen des Deutschen Tanztheaters Reinhild Hoffmann und Arila Siegert Einblicke in die vielfältigen historischen und aktuellen Ausprägungen des deutschen Tanztheaters. Im Anschluss findet ein Gespräch mit beiden Künstlerinnen statt. Ab 21.30 Uhr freuen wir uns auf ein fröhliches Beisammensein in der Kulturbar fröhlich & herrlich!

In Essen erhielt Reinhild Hoffmann ihre Ausbildung bei Kurt Jooss an der Folkwang Schule. Arila Siegert wurde an der Palucca Schule Dresden von Gret Palucca ausgebildet. Beeinflusst von zwei bedeutenden Persönlichkeiten der Ausdruckstanzbewegung entwickeln die zwei Choreographinnen und Regisseurinnen ihre eigenen Handschriften und werden zu Wegbereiterinnen des Deutschen Tanztheaters. Doch was ist das sogenannte Deutsche Tanztheater, was macht es aus, wo kommt es her und kann man denn tatsächlich nur von einem - dem - Deutschen Tanztheater sprechen? Anhand von Fragen, Filmmaterial und choreographischen Fragmenten geben die beiden Choreographinnen an diesem Abend Einblicke in ihr künstlerisches Schaffen und laden das Publikum dazu ein, sich gemeinsam mit ihnen auf Spurensuche nach dem deutschen Tanztheater in Ost- und Westdeutschland zu begeben.


 

Limes
Tanzstück von Irina Pauls (Choreografie) und Matthias Engelke (Musik)

Mit: Performancegruppe „Das Collectif“ Carl Orff Institut

Erstaufführung: 07. Juli 2016, Salzburg

Unterschiedslos – vereinheitlicht – deckungsgleich – gleichgerichtet – konform.

Wer sind die Jugendlichen, die hinter Terror und Gewalt stehen?

Einzigartig – besonders – subjektiv – vielfältig – originell.
Dabei miteinander.

Das Tanzstück ist ein Plädoyer für eine Gesellschaft, die den Einzelnen unter uns allen wahrnimmt.

Mit dieser Arbeit geht "Das Collectif" in eine neue künstlerische Phase. Körper und Rhythmus bleiben die Konstanten. Live elektronische Klänge bilden den Spielraum für Improvisatorisches.

 


 

19. Stolpener Burgtheaterfest
"Däschdlmäschdl"

Tom Pauls und Beate Lass in einer barocken Revue

Termine: 27./28./29. Mai 2016, jeweils 21 Uhr

Regie: Irina Pauls
Mit: Freddi Ommitzsch Studio Ensemble

www.tom-pauls-theater-pirna.de

 


 

Veni, Veni, Venias

in Wien und Helsinki

Tanzstück mit der Performancegruppe des Carl Orff Instituts der Universität Mozarteum Salzburg, Ausschnitte aus "Carmina Burana" von Carl Orff und Improvisationen über "Carmina Burana".

Choreografie und Inszenierung: Irina Pauls

Termine:

  • 07.11. 2015, Wien, Hochschule für Musik und darstellende Kunst, Rennweg 8
  • 13. 11. 2015, Helsinki, Helsingin työväenopisto, Helsinginkatu 26
  • 14. 11. 2015, Kerava, Sompion koulu, Aleksis Kiven tie 18

 


 

MORADOKMAI – NEW HERITAGE

Irina Pauls und Moradokmai Theatre Company (Thailand, Loei) in Kooperation mit dem Lindenfels Westflügel Leipzig


Termine:
13.-15. August 2015, jeweils 21 Uhr

Spielstätte: Lindenfels Westflügel Leipzig

MORADOKMAI – NEW HERITAGE

Trailer: Moradokmai - New Heritage from Thilo Neubacher on Vimeo.

Künstlerische Leitung: Irina Pauls
Tanz, Musik, Masken: Moradokmai Theatre Company
Sound: Matthias Engelke
Team: Alma Toaspern, Thomas Mierzwa, Maria Schieritz, Mirjam Schollmeyer, Marlen Schumann, Lisette Schürer
Mit: Faa, Gig, Satang, Naitai, Oat, O und Kruchang

Unter der Leitung der Choreografin Irina Pauls arbeiten in Leipzig sechs junge Tänzer/innen aus Thailand und ein Musiker aus Deutschland. Die Künstler verfolgen gemeinsam den Ansatz, Tanz, Musik und Sprache im Spannungsfeld von Zentraleuropa und Asien auszuloten. Ausgangspunkt und Inspiration für das Projekt sind die traditionellen Masken aus dem jährlichen Phi Ta Khon Fest. Ihre Herstellung ist ein einzigartiges Handwerk der Provinz Loei in Thailand – der Heimstätte des Ensembles. Im thailändische Tanz erzählen die Gesten Geschichten; die impulsiven Theaterszenen mit mythologischen Figuren, Masken und traditioneller Musik begegnen deutschen Mythen, Sprache und Gesang.

Dem Zuschauer wird über körperliche Ausdrucksformen, Rhythmus und Klang ein sinnliches Eintauchen in fremde Welten und deren Kulturgeschichte eröffnet. Im zeitlichen Verlauf der Aufführung vollzieht sich ein langsames Hinübergleiten in eine Mischform, gespeist vom Ausdruck des mitteleuropäischen Tanzes und Theaters. Fasziniert uns eher das völlig Fremde, das Unbekannte, das Unerklärliche oder vermissen wir etwas? Die Premiere ist Teil einer mehrere Monate umfassenden Veranstaltungsreihe, die unter dem Titel SIBIRIEN am Lindenfels Westflügel stattfinden wird. Das Programm fragt nach Möglichkeiten des unbefangenen Herantretens an fremde und seltsame bzw. "sibirische" Orte, die das europäische und industrielle Selbstverständnis aufbrechen und relativieren.

Mehr Infos: Moradokmai Theatre Company und Moradokmai Home School

MORADOKMAI – NEW HERITAGE

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AMOR ET CETERA
Carl Orff Tanzperformance

Konzept, Künstlerische Gesamtleitung, Choreografie:Irina Pauls

Musikalische Leitung:Helmut Zeilner, Florian Müller

Termine:
27.06.2015, 17.00 Uhr
29.06.2015, 19.30 Uhr
30.06.2015, 19.30 Uhr
02.07.2015, 18.00 Uhr
05.07.2015, 18.00 Uhr

Spielstätte: Salzburg, Großes Studio, Universität Mozarteum, Mirabellplatz 1

Amor Et Cetera

Jenseits der bekannten Aufführungspraxis der "Carmina Burana“ von Carl Orff und inspiriert von prägnanten Kompositionsprinzipien wird in dieser Performance die Verbindung von Tanz und Musik auf besondere Weise erlebbar: Live musiziert!

Im zweiten Teil, den "Catulli Carmina", steht den Tänzerinnen der Salzburger KammerChor KlangsCala zur Seite. Klang und Rhythmus in Carl Orffs Komposition katapultieren uns in verschiedenste Gefühlssphären.

Ausstattung: Ragna Heiny
Mit: Performancegruppe "Das Collectif", Orff Institut Salzburg und Arthur Schopa | Kammerchor "KlangsCala“ Salzburg | Klavierquartett „Sannicandro & Friends“ | Musiker und Sänger der Universität Mozarteum und des Musikums

Mehr Informationen hier: carlorff-tanzperformance.jimdo.com

Archiv 2014

grand piano 13 parts
Künstler_innen/Aktion/Klavier zerlegt

Konzept: Irina Pauls, Sound: Flim
Termin: 20.09.2014, 21 Uhr
Spielstätte: Westwerk Leipzig, Große Halle
Karl-Heine-Straße 85-93, 04229 Leipzig

Performance im Rahmen der Jahrestagung des Deutschen Werkbundes 2014

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war der Deutsche Werkbund einer der wesentlichen Impulsgeber und Gestalter der Frühmoderne und in der Folge kritischer Begleiter der europäischen Industriegesellschaft.

Unter dem Titel „IndustrieKulturen“ wird auf der diesjährigen Jahrestagung in Leipzig gemeinsam untersucht, welche tradierten Strategien sich im Sinne einer ökologischen Moderne noch heute als belastbar zeigen und welche neuen Ansätze und Experimente sinnvoll erscheinen.

Als sich der Deutsche Werkbund Sachsen 1992 im Leipziger Grassimuseum gründete, war ich als Mitglied dabei.
Der fortwährende Austausch, den ich seitdem mit den „nicht- darstellenden Künstlern“ ergibt, ist für meine choreografische Arbeit immer Inspiration.

So wird auch diese neue Performance „grand piano 13 parts“ von den verschiedenen Ansätzen der Künstler bestimmt, die ich um Teilnahme gebeten habe: Architekten, Medienkünstler, Tänzer, Choreografen und ein Komponist befassen sich mit dem Material, welches in seiner herkömmlichen Zusammensetzung einen Flügel ausmachte.

Die Künstler performen ihre Vision einer Transformation des ausgedienten Materials. Sichtbar werden Prozesse, in denen die Reststoffe des Flügels ungewöhnlich umgewertet werden. Jeder baut und webt sich seinen eigenen neuen (Lebens-)Raum. Die persönlichen Sphären der Künstler überlagern sich. Die ständige Veränderung im Raum ist Bewegung, getragen von der Intensität der ganz neuen Erfahrung im Umgang mit dem bekannten Material.

„Wie werden wir in Zukunft leben? Aus weniger mehr machen!“
(Ralf Fücks)

 


 

Carl Orff Festspiele Andechs:
Carl Orff: Carmina Burana / Catulli Carmina

Termine:

Do., 24.07.2014, 19.00 Uhr
Fr., 25.07.2014, 19.00 Uhr
Sa., 26.07.2014, 19.00 Uhr
So., 27.07.2014, 16.00 Uhr
Fr., 01.08.2014, 19.00 Uhr
Sa., 02.08.2014, 19.00 Uhr
So., 03.08.2014, 16.00 Uhr

Spielstätte: Florianstadel im Kloster Andechs

Catulli Carmina

Die "Carmina Burana" muss man wohl niemandem mehr erklären oder beschreiben. Mit ihrer prallen Mischung aus Fatalismus, Spott, Liebe, Lebensfreude und Irrwitz machten sie Carl Orff zu einem der meistgespielten Komponisten des 20. Jahrhunderts. Orff hat jedoch den "Carmina Burana" zwei weitere Werke zugeordnet: Das szenische Tanzspiel "Catulli carmina" und "Trionfi" als Abschluss des Zyklus. Für die "Catulli carmina" hat Irina Pauls eine neue choreografische Arbeit entwickelt, die innerhalb der Carl Orff Festspiele in Andechs 2014 ihre Premiere erlebt.

"Catulli Carmina"- der Herzschlag verbindet Tanz und Musik

Klang und Rhythmus in Carl Orffs Komposition katapultieren uns in verschiedene Gefühlssphären, ekstatischer Überschwang höchster Lebensfreude bis hin zu melancholischen Selbstzweifeln: Die "Catulli Carmina" drängt zu Tanz und Bewegung!

Die Handlung dieser szenischen Parabel wird von Tänzern dargestellt. Chor, Sänger und Orchester interpretieren den Text, eine Auswahl an Liebesliedern des römischen Dichters Catullus, zusammengestellt von Carl Orff. In der Rahmenhandlung stehen sich Mädchen und junge Männer in höchster Liebesleidenschaft gegenüber. Direkt, frei von Tabus beharren sie auf die Erfahrung der Liebe als körperliche Empfindung. In unserer Neu- Inszenierung geht es um Körper, die von dem was sie einfordern, durchdrungen und ergriffen sind. Das Zusammenspiel von Tanz und Musik muss dafür dicht sein, ein ineinander schmelzen. Die Klänge des reichhaltigen Schlaginstrumentariums erzeugen bei den Tanzenden innere Vibration und lösen die Bewegung aus. Dafür lassen die Musiker den Rhythmus im körperlichen Kontakt zu den Tänzerinnen entstehen. Gemeinsame Schwingungen auf engstem Raum versetzen sie dabei in höchste Aufmerksamkeit füreinander. Dieses Pulsieren erzeugt die Energie, die auf uns Zuschauer die Erregtheit überträgt und die bedingungslose Liebesraserei fühlbar macht.

Jetzt setzt die eigentliche Handlung ein, "Theater auf dem Theater", denn eine Gruppe von Greisen versucht anhand der folgenden Geschichte die Jungen vor der körperlichen Liebe zu warnen: Catull wirbt um die angebetete Lesbia, sie betrügt ihn mit seinem Freund, Catull versucht sie bei Buhlerinnen vergeblich zu vergessen. Lesbia will zu Catull zurückkehren, aber er ist an dieser unerfüllten Liebe innerlich zerbrochen. In Carl Orffs Komposition hört man die Empfindsamkeit in den Versen des Catull in einer starken Intensität. Die tiefen Gefühle des biografischen "Ich" des Dichters finden in der Bewegungsqualität der tänzerischen Darstellung eine Entsprechung und Verdichtung. Wir sehen einen Tänzer, dessen Kosmos auf sich selbst gerichtet ist. Die Choreografie bewegt sich am abgegrenzten Ort. Der Tänzer tritt mit seinem Körper in Verbindung. Er sucht nach immer neuen Wegen für Bewegung und dringt auf diese Weise weiter zu den Möglichkeiten seines Körpers vor. Kontakt in eine "Außenwelt" gibt ihm die Korrespondenz zur Musik, die ihn dann wieder auf sich selbst zurückwirft. Bei den Versuchen des Versenkens in sich selbst vereinsamt er und endet in der Erschöpfung.

Dieses Wechselspiel von intensivem Ausloten der eigenen Körperlichkeit des Tänzers einerseits und dem dynamischen kraftvollen Zusammenwirken von Körper, Klang und Rhythmus der Tänzerinnen andererseits öffnet das weite Spektrum menschlicher Emotionen. Es macht das tragische Leiden und das leidenschaftliches Liebesbekenntnis durch den Tanz erlebbar. So findet es sich in der kompositorischen Anlage der "Catulli Carmina" von Carl Orff , die ihre Akzente ebenso aus gegensätzlichen Polen in der musikalischen Gestaltungsweise bezieht. Hinzu tritt die Kraft der Ostinato-Wirkung in Orffs Komposition, die auch für die choreografische Arbeit formgebend wirkt. Sehen Sie den Rhythmus den sie hören?
Irina Pauls

Besetzung

Musikalische Leitung: Christian von Gehren Lichtkonzeption: Marcus Everding Choreographie: Irina Pauls Orchester der Andechser ORFF®-Akademie des Münchner Rundfunkorchesters Andechser Festspielchor Fridolinspatzen des Gesangvereins Maisach e. V. Jugendchor "Sound of Voices" Es tanzen: Arthur Schopa und Studierende des Carl Orff- Instituts der Universität Mozarteum Salzburg: Johanna von Bibra, Johanna Bernet, Stephanie Grutschnig, Andrea Kraft, Patricia Lohinger, Alina Reißmann, Sara Wilnauer Sopran: Ania Vegry Tenor: Manuel König Bariton: Hinrich Horn

 


 

Lecture Performance mit Studierenden der Elementaren Musik- und Tanzpädagogik am Carl Orff-Institut der Abteilung Musikpädagogik an der Universität Mozarteum Salzburg

Titel: „Die theatrale Figur und deren Körperlichkeit im zeitgenössischen Tanztheater von Irina Pauls – eine Herangehensweise“ innerhalb des wissenschaftlich-künstlerischern Workshops „Re-Stagings of Don Juans: Theatrale (Re-)Präsentationen in Tanz, Musik und Kunst der 1920er-Jahre“.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des interuniversitären Schwerpunkts „Wissenschaft und Kunst“ der Salzburger Universitäten PLUS und Mozarteum (http://www.w-k.sbg.ac.at) am 16. und 17. Mai 2014 im Unipark Salzburg (Tanzstudio) statt. Alle Informationen auf der Homepage der Derra de Moroda Dance Archives.

 


 

Veni, Veni, Venias

Tanz-Performance: Ausschnitte aus „Carmina Burana“ von Carl Orff und Improvisationen über „Carmina Burana“ in einer Choreografie von Irina Pauls

Aus der künstlerischen Arbeit der Universität Mozarteum/Carl Orff-Institut/Performancegruppe „Das Collectif“

15. April 2014, 20.30 Uhr: tanz_house ARGEkultur Salzburg im Rahmen der 24. Internationalen Ostertanztage
10. und 11. Juni 2014, 19 Uhr: Universität Mozarteum Salzburg, Kleines Studio

Mitten auf der Elbe schwimmt ein Krokodil

Die Performancegruppe „Das Collectif“ setzt sich aus Lehrenden und Studierenden des Carl Orff-Instituts der Universität Mozarteum zusammen. Unter der künstlerischen Leitung von Irina Pauls entsteht durch einen ungewöhnlichen Zugang abseits der bekannten Aufführungspraxis eine besondere Interpretation der „Carmina Burana“.

Inspiriert von prägnanten Kompositionsprinzipien Carl Orff‘s, stellt diese neue Lesart einzelne Motive des Werkes in den Vordergrund, bearbeitet sie spielerisch und erweitert sie phantasievoll. Dabei lehnen sich die Erfindungen stark an Orff's musikalische und geistige Auseinandersetzung an. Gemeinsam mit dem Publikum gehen die Darsteller auf eine künstlerische Entdeckungsreise.Wieder zusammengesetzt münden die Szenen aus Bewegung, Sprache und Musik in der Originalkomposition von Carl Orff und führen so zu einer unerwarteten sinnlichen Begegnung mit dem Bekannten. Aus der fortlaufenden künstlerischen Arbeit an dem Tanzstück seit 2012 wird für jede Aufführung eine spezielle einmalige Version entwickelt.

Das choreografische Konzept steht im Kontext zur Entstehungszeit der Liedtexte aus dem 11. und 12. Jahrhundert und zieht daraus Figuren, Konstellationen, Situationen und Tanzformen. Das „Rad der Fortuna“ bildet das übergreifende Thema: Werden und Vergehen, Aufstieg und Fall, das Auf und Ab des menschlichen Schicksals. Carl Orff: „In allem geht es mir schließlich nicht um musikalische, sondern um geistige Auseinandersetzung.“

Konzeption und Choreografie: Irina Pauls
Musikalische Mitarbeit: Mari Honda
Kostüme: Ragna Heiny
Mit: Alina Reißmann, Andrea Kraft, Elina Lautamäki, Elisabeth Weninger, Johanna Bernet, Johanna von Bibra, Magdalena Eidenhammer, Maria Benker, Mirjam Stadler, Natalia Shestopalova, Rahel Imbach, Sara Wilnauer, Stefanie Grutschnig, Susanne Rebholz, Theresa Pfau, Viktoria Wirth

Mit freundlicher Genehmigung von Universaledition AG, Wien, in Vertretung von Schott Music, Mainz

Mehr Informationen hier: www.orffinstitut.at

 


 

Uraufführung von Irina Pauls
Mitten auf der Elbe schwimmt ein Krokodil
Klassische Kinderreime in Bewegung

Mitten auf der Elbe schwimmt ein Krokodil

Mitten auf der Elbe
schwimmt ein Krokodil,
wackelt mit dem Schwanze,
weiß nicht, was es will.

Bitte, gehn Sie rechts,
und bitte, gehn Sie links,
denn so ein Krokodil
ist ein gefährlich Dings.

Kinderreime sind eine lebendige Tradition! In Kinderzimmern und Kindergärten kursieren sie als Abzählreime und Schlaflieder, als Rätsel und Fingerspiele, als absurde Lautgebilde oder heißgeliebte Sprachminiaturen. Ein paar Dutzend von ihnen sind wahre „Fossilien“, die sich nur wenig verändert haben, seit man vor etwa 200 Jahren begann, mündlich überlieferte Reime zu sammeln und aufzuschreiben. Und unverändert ist auch der Spaß, den Kinder (und mit ihnen Erwachsene) beim Immer-wieder-und-wieder-Aufsagen haben. Rechtsrum, linksrum, mitten durch die Mitte... In vielen bekannten Kinderreimen steckt allerdings nicht nur Sprachwitz, sondern auch Bewegung.

Welche Bewegungen das sein könnten und wie Reime selbst auch wieder Lust auf Bewegung machen, erforscht die Choreografin Irina Pauls mit SpielerInnen des tjg. schauspiel. Ihre Sprach- und Bewegungsbilder entstehen in engem Zusammenhang mit den Bildwelten des in Dresden lebenden Künstlers Martin Mannig. Gestalten aus seinen Gemälden und Collagen bevölkern den Theaterraum – und vielleicht ist auch ein gri-gra-grusliges Kri-Kra-Krokodil dabei.

Mehr Informationen hier: Rezension von Caren Pfeil

Premiere:
Samstag, 25. Januar 2014
tjg. theater junge generation, Dresden
www.tjg-dresden.de

Regie und Choreografie: Irina Pauls
Bühne, Kostüme, Objekte und Video: Martin Mannig
Musik: flim
Mit: Ulrike Sperberg, Nahuel Häflinger, Manuel de la Peza, Gregor Wolf

Archiv 2013

Second Splash
Irina Pauls. Tänzerinnen. Solistin. Sprachperformance. Publikum.

Second Splash

Die Performance ist die Fortsetzung der 2012 im Alten Leipziger Stadtbad gezeigten Tanz-, Musik- und Sprachperformance „Tanzt die Männerschwimmhalle“. Diese Aufführung war wegen ihrer beeindruckenden Spielstärke an einer herausragenden und traditionsreichen Spielstätte von Publikum und Medien hoch gelobt worden.

Alle Infos und Aufführungstermine hier...

Romeo und Julia
Open-Air-Tanztheater am 10. und 11. Mai 2013 in der Rogäsener Kirchenruine

Das neue Tanzstück von Irina Pauls basiert auf der 1597 veröffentlichten Tragödie „Romeo und Julia“ von William Shakespeare. Es geht von dieser Geschichte zweier Liebender aus, die verfeindeten Familien angehören. Das Ensemble um Pauls greift einzelne Situationen heraus und zeigt neben Romeo und Julia weitere Paare in ihrer Liebeswerbung. Die Szenenfolge erzählt von Begehren, Erfüllung und Scheitern. Die Choreografin sucht in einer intensiven Zusammenarbeit mit den Darstellern, deren spezielle, sehr individuellen Ausdrucksmittel: getanzt, gesungen, gesprochen und musiziert prallen verschiedenste Lebenseinstellungen aufeinander. Das spannungsvolle Wechselspiel reicht von sensiblen zwischenmenschlichen Tönen bis zum radikalen Umgang miteinander.

Mehr Informationen hier: www.lehnschulzenhofbuehne.de

Romeo und Julia, Irina Pauls

Romeo und Julia

Veni, Veni, Venias
Irina Pauls aus der künstlerischen Arbeit der Universität Mozarteum/Carl Orff-Institut/Performancegruppe „Das Collectif“

Tanz-Performance: Ausschnitte aus „Carmina Burana“ von Carl Orff und Improvisationen über „Carmina Burana“ in einer Choreografie von Irina Pauls

April 2013: Universität Mozarteum Salzburg, Solitär
April 2013: Carl Orff-Institut Salzburg
9.6., 6.7.,7.7. 2013, jeweils 20h: Carl Orff-Institut Salzburg

Die Performancegruppe „Das Collectif“ setzt sich aus Lehrenden und Studierenden des Carl Orff-Instituts der Universität Mozarteum zusammen. Unter der künstlerischen Leitung von Irina Pauls entsteht durch einen ungewöhnlichen Zugang abseits der bekannten Aufführungspraxis eine besondere Interpretation der „Carmina Burana“. Inspiriert von prägnanten Kompositionsprinzipien Carl Orff‘s, stellt diese neue Lesart einzelne Motive des Werkes in den Vordergrund, bearbeitet sie spielerisch und erweitert sie phantasievoll. Dabei lehnen sich die Erfindungen stark an Orff's musikalische und geistige Auseinandersetzung an. Gemeinsam mit dem Publikum gehen die Darsteller auf eine künstlerische Entdeckungsreise. Wieder zusammengesetzt münden die Szenen aus Bewegung, Sprache und Musik in der Originalkomposition und führen so zu einer unerwarteten sinnlichen Begegnung mit dem Bekannten. Das choreografische Konzept steht im Kontext zur Entstehungszeit der Liedtexte aus dem 11. und 12. Jahrhundert und zieht daraus Figuren, Konstellationen, Situationen und Tanzformen. Das „Rad der Fortuna“ bildet das übergreifende Thema: Werden und Vergehen, Aufstieg und Fall, das Auf und Ab des menschlichen Schicksals. Carl Orff: „In allem geht es mir schließlich nicht um musikalische, sondern um geistige Auseinandersetzung“.

Mehr Informationen hier: www.orffinstitut.at

Carmina Burana, Irina Pauls

Carmina Burana, Irina Pauls

Moradokmai Unfinished
Februar 2013, Kangplapok Village, Provinz Loei, Thailand
Workshop und Performance in der Moradokmai Theatre Community Thailand

Eine Theater-Community in Thailand geht im Umgang mit Jugendlichen ganz eigene Wege

Ein Zeltlager mit einem kleinen Tempel aus Lehm gebaut liegt mitten in den Bergen der Provinz Loei nahe der Grenze zu Laos im Norden Thailands. Dort leben etwa 20 Jugendliche im Alter von 13 bis 19 Jahren mit 5 Lehrern und folgen jeden Tag dem gleichen Ablauf: Vier Uhr morgens schlägt die Trommel und weckt zum Morgenritual mit Sprechchören, Englisch-Übungen, Musizieren und spirituellen Geschichten. Die Kinder, die alle aus sozial schwierigen Verhältnissen stammen, finden in der Gemeinschaft ihr Zuhause. Janaprakal Chandruang gründete diese Ausbildungsstätte gemeinsam mit seiner Frau, und beide halten die Fäden in der Hand. Ziel ist es, die Jugendlichen ihr Leben im Einklang mit der Natur erfahren zu lassen …

Moradokmai Theatre Community Pauls Motiv1

Moradokmai Unfinished

Archiv 2012

„Megafon und Stillhalten“ am 6. Oktober 2012 in der Paul-Gerhardt-Kirche in Leipzig

Leipzig, 18. September 2012 - In den über 100 Jahre alten Räumen der Paul-Gerhardt-Kirche in Leipzig entwirft Irina Pauls in diesen Tagen „Megafon und Stillhalten“. Wo sonst Gottesdienste und Hochzeiten abgehalten werden, schickt die Choreografin vier Tänzer und einen Schauspieler auf die Suche nach der eigenen Position zum Leben. Bewegt von den Geräuschen und Klängen, die Daniel Beilschmidt der hauseigenen Orgel entlockt, erobern sie Rückzugsgebiete – um sich zu besinnen und Erlebtes zu verarbeiten.
Besucher sind herzlich eingeladen, am 1., 2. und 4. Oktober 2012 den Entstehungsprozess des Stückes von jeweils 15 bis 17 Uhr in der Paul-Gerhardt-Kirche zu verfolgen.
Die Premiere von „Megafon und Stillhalten“ ist am 6. Oktober 2012, um 20 Uhr. Eintritt: 15€/10€. Vorverkauf: Musikalienhandlung Oelsner (Tel. 0341-9605656), Buchhandlung Fleischmann (Tel. 0341-3012149) und Pfarramt Selneckerstraße (Tel. 0341-3012000)

18.-20. Oktober: „Open Waters“ auf dem St. Georgeʼs Square in Valletta/Malta

Leipzig, 18. September 2012 – Anlässlich des 50. Jahrestages des „German-Maltese Circle“ in Malta entwickelt Irina Pauls gemeinsam mit deutschen und maltesischen Tänzern, Komponist Matthias Engelke und Designerin Ricarda Knödler „Open Waters“. Die Tanzperformance ist vom 18. bis 20. Oktober 2012 auf dem berühmten St. George Square in Valletta/Malta zu sehen.
Anknüpfend an die jüngsten Pauls-Produktionen „Tanzt die Männerschwimmhalle“ (2012) und „Wassereinbruch“ (2011) ist Wasser das verbindende Element in „Open Waters“: Die Wasserfontänen, die zu jeder vollen Stunde auf dem St. George Square mit der „Malta-Suite“ von Charles Camilleri erscheinen, sind inspirierende und treibende Kraft im Stück.
Für 2013 ist die Aufführung der Tanzperformance auch in Leipzig im öffentlichen Raum geplant.

„Open Waters“ – Tanzperformance von Irina Pauls

18. Oktober 2012: 18 Uhr / 19. Oktober 2012: 17 Uhr / 20. Oktober 2012: 11, 13 und 15 Uhr anlässlich des 50. Jahrestages des German-Maltese-Circle in Malta auf dem St. George's Square, Valletta/Malta
Musik: Matthias Engelke, Kostüme: Ricarda Knödler / Tänzer: Johanna Kasperowitsch, Athanasia Kanellopoulo, Arthur Schopa, Krista Degaetano, Ilona Attard, Natali Camolez, Ilaria Zammit, Rochelle Gatt, Caroline Briffa
Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amtes Deutschland und privater Sponsoren.

„Megafon und Stillhalten“ – Tanzstück von Irina Pauls

6. Oktober 2012, 20 Uhr, Paul-Gerhardt-Kirche Leipzig – Eintritt: 15€/10€ / Vorverkauf: Musikalienhandlung Oelsner (Tel. 0341-9605656), Buchhandlung Fleischmann (Tel. 0341-3012149) und Pfarramt Selneckerstraße (Tel. 0341-3012000).
Öffentliche Proben: 1., 2. und 4. Oktober, jeweils 15-17 Uhr, Paul-Gerhardt-Kirche Leipzig / Informationen unter www.connewitzer-kulturkreuz.de

Premiere „Kurs 2“

7.-9. September 2012 - Performance von Irina Pauls
Elster-Saale-Kanal Leipzig / Kurs 2
Mehr Informationen unter www.mehrtanz.org/projekte/kurs-2.html

Open-Air-Konzert „Carmina Burana“

20. Juli 2012, 20.30 Uhr - mit einer Choreografie von Irina Pauls für die Performance-Gruppe „Das Collectif“ und Studenten der Universität Mozarteum Salzbug
Maierhof – Innenhof im Kloster Benediktbeuern, Don-Bosco-Straße 1, 83671 Benediktbeuern.
Weitere Informationen unter www.carmina-burana-in-benediktbeuern.de und www.kloster-benediktbeuern.de

„Stomping La Luna“

6.-8. Juli 2012, jeweils um 20 Uhr - Theater im KunstQuartier, Paris-Lodron-Straße 2a, 5020 Salzburg / Karten sind über Telefon +43 662 8969, office@polzer.com oder an der Abendkasse erhältlich. Veranstalter: Carl Orff Institut für Elementare Musik- und Tanzpädagogik

Irina Pauls (Fotografin: Kirsten Nijhof - www.kirstennijhof.de)

Tanzt die Männerschwimmhalte (Foto Kirsten Nijhof)

Tanzt die Männerschwimmhalle
Irina Pauls. Solistinnen. Sänger. Und Publikum.

20. bis 30. Juni 2012 um 17, 19 und 21 Uhr / samstags und sonntags zusätzlich 11 Uhr / 25. und 26. Juni 2012 Spielpause - Leipziger Stadtbad, Eutritzscher Straße 21, 04105 Leipzig.
Tickets sind an allen bekannten Vorverkaufsstellen (u.a. Oper Leipzig, Tel. 0341 1261261) und über www.eventim.de erhältlich. Preise: 17 Euro / ermäßigt 10 Euro, zzgl. Vorverkaufsgebühr.
Weitere Informationen unter www.mehrtanz.org/tanzt-die-maennerschwimmhalle.

Premiere „Refugium II“

10. Juni 2012, 11.30 Uhr und 16. Juni 2012, 19 Uhr - im Rahmen des 4. Viesener Theaterfrühlings, Lehnschulzenhof Viesen, Viesener Dorfstraße 45, 14789 Rosenau Preise 17,50 Euro / ermäßigt 12 Euro für Schüler, Studenten, Fördermitglieder & Einwohner von Viesen). Weitere Informationen unter www.lehnschulzenhofbuehne.de

Improvisation ehemaliger Palucca-Schüler

23. Mai 2012, 19.00 Uhr - initiiert von Irina Pauls
anlässlich der Vernissage „Tanz und anderes“ (Rainer Dorndeck, Siegfried Prölß),Hochschule für Telekommunikation Leipzig, Gustav-Freytag-Str. 43-45, 04277 Leipzig

Hommage an Palucca, Prölß und Dorndeck

Leipzig, 15. Mai 2012 - Unter dem Titel „Tanz und anderes“ eröffnet am 23. Mai 2012 eine neue Ausstellung in der Hochschule für Telekommunikation Leipzig. Bis 29. September 2012 sind hier Fotografien von Rainer Dorndeck und Siegfried Prölß zu sehen, die Zeit ihres Lebens die Faszination für Gret Palucca verband. Zur Vernissage am 23. Mai initiiert Palucca-Schülerin Irina Pauls um 19 Uhr eine Improvisation ehemaliger Palucca-Schüler. Musikalisch begleitet Tilo Augsten.

Die eigene Position zum Leben finden

Leipzig, 15. Mai 2012 - Zum Viesener Theaterfrühling zeigt Irina Pauls am 10. und 16. Juni 2012 ihr neues Tanzstück „Refugium II“. Auf dem denkmalgeschützten Lehnschulzenhof in Viesen schickt sie die Tänzer Unita Gay Galiluyo und Thomas Maucher sowie den Cellisten Sonny Thet auf die Suche nach Rückzugsgebieten. Die Reduktion und der Verzicht auf menschliche Kommunikation bieten ein Feld der Selbstverwirklichung und öffnen einen Weg, Biografisches zu verarbeiten. Es ist die Suche nach der Möglichkeit, durch minimalistische Lebensweise eine eigene Position zum Leben zu finden. Fokussiert auf sich selbst, setzen sich über Geräusche, Stimme und eigene Körperrituale Erinnerungen zusammen. Ein Refugium aus erinnerter Vergangenheit und erhoffter Zukunft. Mehr Informationen unter www.lehnschulzenhofbuehne.de

Wie bewegt man sich in einem Bad ohne Wasser?

Leipzig, 15. Mai 2012 - Wo einst viele Leipziger das Schwimmen lernten, ist heute keine Spur von Wasser: Das Becken der Männerschwimmhalle des Leipziger Stadtbades bleibt voraussichtlich bis 2016 leer und abgedeckt. Doch noch immer meint man, Chlor zu riechen und Stimmengewirr durch platschendes Wasser zu hören. Diese Assoziationen inspirierten Irina Pauls zum Kunstprojekt „Tanzt die Männerschwimmhalle“. Tanzend, sprechend, laufend, singend und im Trockenen schwimmend, spürt sie gemeinsam mit elf Künstlern der Frage nach: Wie bewegt man sich in einem Bad, in dem es kein Wasser mehr gibt? Das Ergebnis ihrer künstlerischen Auseinandersetzung ist vom 20. bis 30. Juni 2012 im Leipziger Stadtbad zu sehen: Auf einem geführten Parcours durch die Männerschwimmhalle durchlaufen die Zuschauer Pauls Inszenierung „Blöße“ und sieben Solo-Performances von Künstlern aus Mitteldeutschland. Im Mittelpunkt des Rundgangs steht ein zentraler Aspekt der Badekultur: die Intimität. Schwimmend und im Bad bewegend, entwickeln wir ein intensives, unalltägliches Körpergefühl und bemerken nicht selten den einen oder anderen voyeuristischen Blick... Mehr Informationen unter www.mehrtanz.org/tanzt-die-maennerschwimmhalle.

TANZTEE am Schwanenteich

29. April 2012 - Aktion von Irina Pauls und Diana Wesser zum 30. Welttanztag in Leipzig, Schwanenteich, Rückseite der Oper Leipzig, Eintritt frei

„Stomping La Luna“

25. April 2012 - im Rahmen der Tanzwoche Dresden, Kleines Haus-Staatsschauspiel Dresden. Weitere Informationen unter www.tanzwoche.de

Leipzig-Premiere: „Stomping La Luna“

21. Februar 2012 - Großer Saal der HMT Leipzig, Grassistraße 8

Stückeinführung mit Rainer Kotzian (musikalische Mitarbeit) und Irina Pauls um 19 Uhr

Eine Veranstaltung der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig (HMT Leipzig) in Kooperation mit der Initiative !mehrTANZ und der Universität Mozarteum Salzburg.

Karten sind erhältlich an der Abendkasse für 7,50 Euro, ermäßigt 5,50 Euro, für HMT-Studierende 2,50 Euro.
Telefonische Kartenreservierung unter 0341 2144615 (Montag bis Freitag, 13 bis 15 Uhr)

Archiv 2011

„Stomping La Luna“

innerhalb 50 Jahre Orff-Institut / Internationales Symposion Orff-Schulwerk

9. Juli 2011, 20.30 Uhr

Salzburg, Mirabellplatz 1, Universität Mozarteum, Großes Studio ausschließlich für Symposion-Teilnehmer

10. Juli 2011, 20 Uhr

Salzburg, Mirabellplatz 1, Universität Mozarteum, Großes Studio
Tickets über Ticketcenter Polzer unter +43 662 8969 oder office@polzer.com.
Preise: 14 Euro / ermäßigt 7 Euro

Weitere Informationen unter www.orffinstitut.at.

„Stomping La Luna“ (Gastspiele)

19. und 20. Juli 2011, jeweils 21 Uhr

MITP Theatre in San Kristofru, Valletta (Nähe German-Maltese Circle); innerhalb des Malta Arts Festival 2011
Der Eintritt ist frei.
Weitere Informationen unter www.germanmaltesecircle.org.

11. November 2011

Pittsburgh, USA
Weitere Informationen unter www.aosa.org.

17. November 2011

Montréal, Kanada
Weitere Informationen unter www.aosa.org.