Limes

Limes

Tanzstück von Irina Pauls (Choreografie) und Matthias Engelke (Musik)

Unterschiedslos – vereinheitlicht – deckungsgleich – gleichgerichtet – konform.

Wer sind die Jugendlichen, die hinter Terror und Gewalt stehen?

Einzigartig – besonders – subjektiv – vielfältig – originell.
Dabei miteinander.

Das Tanzstück ist ein Plädoyer für eine Gesellschaft, die den Einzelnen unter uns allen wahrnimmt.

Mit dieser Arbeit geht "Das Collectif" in eine neue künstlerische Phase. Körper und Rhythmus bleiben die Konstanten. Live elektronische Klänge bilden den Spielraum für Improvisatorisches.

Mit: Performancegruppe „Das Collectif“ Carl Orff Institut
Erstaufführung: 07. Juli 2016, Salzburg

Wer sind die Jugendlichen, die hinter Terror und Gewalt stehen?

Grand Piano

Grand Piano

Performance im Rahmen der Jahrestagung des Deutschen Werkbundes 2014

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war der Deutsche Werkbund einer der wesentlichen Impulsgeber und Gestalter der Frühmoderne und in der Folge kritischer Begleiter der europäischen Industriegesellschaft.

Unter dem Titel „IndustrieKulturen“ wird auf der diesjährigen Jahrestagung in Leipzig gemeinsam untersucht, welche tradierten Strategien sich im Sinne einer ökologischen Moderne noch heute als belastbar zeigen und welche neuen Ansätze und Experimente sinnvoll erscheinen.

Als sich der Deutsche Werkbund Sachsen 1992 im Leipziger Grassimuseum gründete, war ich als Mitglied dabei.
Der fortwährende Austausch, den ich seitdem mit den „nicht- darstellenden Künstlern“ ergibt, ist für meine choreografische Arbeit immer Inspiration.

So wird auch diese neue Performance „grand piano 13 parts“ von den verschiedenen Ansätzen der Künstler bestimmt, die ich um Teilnahme gebeten habe: Architekten, Medienkünstler, Tänzer, Choreografen und ein Komponist befassen sich mit dem Material, welches in seiner herkömmlichen Zusammensetzung einen Flügel ausmachte.

Die Künstler performen ihre Vision einer Transformation des ausgedienten Materials. Sichtbar werden Prozesse, in denen die Reststoffe des Flügels ungewöhnlich umgewertet werden. Jeder baut und webt sich seinen eigenen neuen (Lebens-)Raum. Die persönlichen Sphären der Künstler überlagern sich. Die ständige Veränderung im Raum ist Bewegung, getragen von der Intensität der ganz neuen Erfahrung im Umgang mit dem bekannten Material.

 

Konzept: Irina Pauls, Sound: Flim
Termin: 20.09.2014, 21 Uhr
Spielstätte: Westwerk Leipzig, Große Halle / Karl-Heine-Straße 85-93, 04229 Leipzig

Trailer:

„Wie werden wir in Zukunft leben? Aus weniger mehr machen!“ (Ralf Fücks)

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Bewegung im Stadtraum / Movement in Urban Space. Internationales Performance-Festival & Konferenz in Leipzig, 24.-27. Juni 2010

Irina Pauls: Orte, Erinnerungen und Tanzen
Leipziger Seniorinnen erinnern sich

Die gelungene Zusammenarbeit mit einer geglückten Premiere des Tanzstückes „Pflegestufe IV“ gaben mir den Mut und nun wollte ich es versuchen: Performances im öffentlichen Raum mit Seniorentänzerinnen aus dem Amateur- Bereich. Mein Entschluss speiste sich aus den vielen interessanten Erinnerungsgeschichten, die mir die Seniorinnen vertrauensvoll während der Proben erzählt hatten.

In Anknüpfung daran fragte ich die Damen, zu welchen Orten in Leipzig sie eine besondere Verbindung haben, habe nachgefragt und mir alle Geschichten erzählen lassen.

Fast immer bin ich zu ihnen nach Hause eingeladen worden zu Kaffee und Kuchen. In einer sehr offenen und herzlichen Atmosphäre suchten sie äußerst bereitwillig in ihren Erinnerungen aus der Arbeitswelt; dazu kommen Fotos, Prospekte, Kleidungsstücke. Ich erfahre auch viele private Geschichten . Es sind Lebensberichte, die an Orte und Zeit gebunden sind.

Lebensberichte, die an Orte und Zeit gebunden sind.