Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen

Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen

Das Märchen der Gebrüder Grimm
mit Tom Pauls und dem Freddie-Ommitzsch-Studio-Ensemble neu erzählt

© Siegfried Michael Wagner

Das Jahr 2024 steht ganz im Zeichen des 250. Geburtstages von Caspar David Friedrich. 
Inspiriert vom Geist Friedrichs als herausragendem Maler von Licht und Atmosphäre und als Vorreiter der Moderne widmen sich Tom Pauls und sein Ensemble diesem Anlass und spüren dem romantischen Lebensgefühl nach.

In dem Stück „Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen“ erleben wir die szenische Darstellung der Geschichte nach dem Märchen der Gebrüder Grimm.
Tom Pauls führt als Erzähler und in allen Rollen in eine undurchschaubare, vom Chaos durchzogene Welt, die sich mit Seelenzuständen wie Angst, Tod und Trauer befasst. 
Das Motiv der Furcht wird durchgespielt. Es wird zum Gleichnis für das angstdurchzogene Lebensgefühl heutiger Menschen.
Die Szenen entführen in eine Geisterwelt von Irrlichtern und Moorleichen. 

Die live gesungenen Männerchöre von Komponisten wie Felix Mendelssohn-Bartholdy oder Carl Maria von Weber und Neukompositionen von Konstantin Pauls eröffnen musikalisch ein Stimmungsbild: Das Magische und Mystische, das Übernatürliche und Wunderbare. 
Hingegen sucht die Hauptfigur in der Geschichte mit nüchterner Vernunft nach dem Gefühl der Angst.

Team

Erzähler und in allen Rollen: Tom Pauls  
Inszenierung, Choreografie: Irina Pauls
Musik, Gesang, Spiel: Freddie-Ommitzsch-Studio-Ensemble        
Autor frei nach dem Märchen der Gebrüder Grimm: Mario Süßenguth 
Musikalische Bearbeitung:Benjamin Rietz             
Komposition: Konstantin Pauls
                       

 

Die Szenen entführen in eine Geisterwelt von Irrlichtern und Moorleichen. 

Bach in (E)Motion

J. S. Bach / Landesjugendchor Sachsen / Tänzer*innen

SINNESWÜSTEN

© Wolfgang Schmidt

Die sechs großen Bach’schen Motetten (BWV 225 – 230) gehören zweifelsohne zu den Meilensteinen der mitteldeutschen Chor-Literatur. Die Meisterwerke aus der Feder des großen Thomaskantors sind hochkomplexe Trauer- und Huldigungsmusiken, vielfältig, farbenreich und emotional. Sich mit Intensität der barocken Musikkultur auseinanderzusetzen – dieser Herausforderung möchten sich die 40 jungen Sängerinnen und Sänger des Landesjugendchores Sachsen zum 15-jährigen Jubiläum ihres Ensembles stellen.

Gemeinsam mit der Leipziger Choreografin Irina Pauls und drei Tänzer*innen wollen sie die Motetten für sich und das Publikum in einer »dreidimensionalen« Aufführung auf die Bühne erlebbar machen. Dabei spielen theologische und weltanschauliche Ansätze ebenso eine Rolle, wie die Betrachtung der Inhalte aus heutiger Sicht. Jede der Motetten wird neu interpretiert, Zusammenhänge und Gegensätze werden genutzt, um ein großes Gesamtkunstwerk entstehen zu lassen.

www.saechsischer-chorverband.de

Team

Eva Thielken (Tanz/Leipzig)
Marlen Schumann (Tanz/Leipzig)
Rodolfo Pfitscher da Silva (Tanz/Berlin)
Irina Pauls (Choreografie/Leipzig)
Landesjugendchor Sachsen
Instrumentalist*innen aus den sächs. Jugendorchestern
Ron-Dirk Entleutner (musikalische Leitung)

Die Konzerte

28. Oktober 2023, 19:00 Uhr
Benefizkonzert, Frauenkirche Meißen

29. Oktober 2023, 19:00 Uhr
Kreuzkirche Dresden, Festkonzert 15 Jahre LJC

30. Oktober 2023, 19:30 Uhr
Konzert Peterskirche, Leipzig, 15 Jahre LJC,

31. Oktober 2023, 17:00 Uhr              
Freiberger Dom, Konzert 15 Jahre LJC,

 

Gemeinsam mit der Leipziger Choreografin Irina Pauls und drei Tänzer*innen wollen sie die Motetten für sich und das Publikum in einer »dreidimensionalen« Aufführung auf die Bühne erlebbar machen.

Dancing for Nature | Ein Tanzstück

Dancing for Nature | Ein Tanzstück

Uraufführung  zum Festival Sound City,  Schwedt  14. Juli 2023

© Mathias Richter

Die Natur – entdecke sie vor deiner Haustür.  Wie klingt die Natur - wie bewegt sich die Natur -  wie verbindest du dich mit der Natur?  Du selbst bist Teil der „Welt der Natur“, sie steht unter deinem Einfluss. 

Das Festival der Musik- und Kunstschulen „Sound City“  bietet die größte Plattform für junge Musik und Kunst aus Brandenburg. Open Air präsentieren rund 2.000 junge Musiker*innen, Tänzer*innen und Akteure aus ganz Brandenburg vom 14. bis 16. Juli 2023 in Schwedt/Oder ihr Schaffen.

Neben musikalischen und bildkünstlerischen Projekten wird ein ganz besonderes Tanzstück uraufgeführt.

Das Konzept und die künstlerische Gesamtleitung dafür liegt bei Irina Pauls. Unter dem Titel „Dancing for Nature“ zeigen am 14. Juli um 21 Uhr auf der Odertalbühne junge Tänzerinnen und Tänzer aus dem gesamten Land Brandenburg Tanzszenen, die sie mit ihren Tanzpädagoginnen zum Thema Natur erarbeitet haben. Die Freilichtbühne bietet eine herrliche Naturkulisse.

Live begleitet durch Musiker aus dem Percussion-Bereich der Musik- und Kunstschule Schwedt mischen sich die Tanzszenen mit Naturbildern.

Zehn Tanzensembles mit etwa 80 Tänzer*innen im Alter von 6 bis 18 Jahren aus den Musik- und Kunstschulen in Schwedt/Oder, Perleberg, Neuruppin, Prenzlau, Angermünde, Hennigsdorf, Luckau und der Kreismusikschule Teltow-Fläming sind auf der Bühne zu erleben.

www.soundcityfestival.de

 

Team

Konzeption und künstlerische Leitung: Irina Pauls
Bühne und Video: Matthias Zielfeld
Kompositionen und Arrangements: Andreas van den Brandt
Klangatmosphären: Sebsastian Mikolai
Künstlerische Assistenz: Victoria McConnell
Organisation: Norbert Löhn

Choreografien von den Tanzpädagog*innen  Sandrine Battut , Katharina Fährmann, Johanna Goldberg,  Luise Krebs, Valerie Kroener, Gritt Maruschke, Thomas Maucher, Manuela Schäwe, Angela Steer

Es musizieren das Percussionsensemble "Drum People" unter der Leitung von Andreas van den Brandt und das Ensemble „Beat for Nature“ unter der Leitung von Harald Bethke.

Schirmherr:  Dr. Dietmar Woidke, Ministerpräsident des Landes Brandenburg

 

Eine Veranstaltung von:

Gefördert von: 

Präsentiert von: 

Junge Tänzerinnen und Tänzer aus dem gesamten Land Brandenburg zeigen Tanzszenen, die sie mit ihren Tanzpädagoginnen zum Thema Natur erarbeitet haben.

Everybody can dance

SINNESWÜSTEN

December 2022 – March 2023

Everybody Can Dance is a collaboration between the Teatrul Muzical Ambasadorii (Bucharest, RO) and DasCollectif (Vienna, AU). This project started from the wish to improve the professional skills of the artistic staff of the theater, acquire new skills, and harmonize the artistic relationships between vocal soloists, actors and dancers. The main event was a 10 day workshop from March 8-17th, 2023 at Palatul al Copiilor, in Bucharest with 25 members of the artistic team of Teatrul Muzical Ambasadorii. Led by Irina Pauls and Sara Wilnauer, the workshop was based on Pauls’ practical implementation of Laban Movement Analysis and enriched by the Sound and Voice practice from Sara Wilnauer.

Beginning by touching on Laban’s social context, the workshop introduced Laban Movement Analysis (LMA) as a tool to appreciate and understand different aspects of movement, not only through sensing, but also through observation. Through the different embodied practices, the intention is to clarify the connection to one’s own body and, in turn, the body’s relation to the environment around it. Irina and the participants discussed the organization of the body and breaking dance down to its essential elements through the terminology of LMA: body, space, shape, effort, phrasing, and relationship. Through the warm-up, vocal session and movement practices in different spaces, we cultivated deeper awareness of the body in space through exercises with the body, with the voice and working with architecture.

Over the course of the workshop, a stronger sense of unity within the group has grown. For the work-in-progress showing Irina placed various combinations of groups and solos from the Architecture in Space Structured Improvisations together on stage. Through these simple compositional choices, participants who were not dancing could witness their peers’ own, small creations and observe how the Laban elements refined, structured, and enlivened the movements on stage.

Teaching Artists:
Irina Pauls (Choreographer), Sara Wilnauer (Music and Dance), Victoria McConnell (Dance and Dokumenting)

 

ARCHIVE & schoolbook EVERYBODY CAN DANCE by Victoria  McConnell

Sinneswüsten

Irina Pauls & Freiraum Ensemble Köln

SINNESWÜSTEN

Tanz, Film und Musik befassen sich mit der Art, wie wir einander berühren. Wieviel haben unsere Körper miteinander zu tun?

© Anna Rehkämper

Unser Körper - er dehnt sich in die Welt, er reckt und streckt sich. Er nimmt an Gewicht zu und ab, er berührt. Er modelliert sich, und er spürt. Wieviel haben unsere Körper miteinander zu tun? Im Büro, im Zug, im Schwimmbad, am Laptop und am Handy? Welche Zeichen geben sie, welche Signale senden sie aus? Tanz, Film und Musik spielen mit dem Unterschied der Körper und ihrer Erscheinung, mit berührt werden und nicht berührt sein.

Premiere am 25.08.2022 um 19:30 Uhr 

Weitere Vorstellungen am 26. & 27.08. um 19:30 Uhr und am 28.08.2022 um 16 Uhr & 19 Uhr
Wo: Stephanus Kirche, Brehmstr. 4-6, 50735 Köln

Team
Konzept/Choreografie: Irina Pauls
Film: Gonzalo. H. Rodriguez
Musik: Philipp Lack
Kostüm & Bühnenbild: Julia Stefanovici
Tanz: Unita Gay Galiluyo, Victoria McConnell, Arthur Schopa

Mehr Informationen:

Unser Körper - er dehnt sich in die Welt, er reckt und streckt sich.

Irina Pauls (Leipzig) /  Freiraum Ensemble (Köln)

Nach unserer Sommer-Premiere in Köln ist unser Tanzstück in Leipzig zu sehen: Sinneswüsten

09.−11.12.2022 im Lofft-Das Theater Leipzig
Weitere Informationen und Tickets gibt es hier: https://www.lofft.de/programm/spielplan
 
Am 10.12.2022 findet im Anschluss an die Vorstellung ein Podiumsgespräch mit den Tänzer*innen, der Choreografin Irina Pauls und dem Videofilmer Gonzalo H. Rodrigues statt. Außerdem ist Anastasia Biefang zu Gast, sie ist Offizieren der Bundeswehr. Gemeinsam mit Moderatorin Dr. Martina Bako, Theaterwissenschaftlerin, vertiefen die Gesprächsteilnehmer*innen die Thematik des Stücks.
 
 

© Sophie Meuresch