Psappha

Psappha

Choreografie Irina Pauls / Tanz Alma Toaspern / Perkussion Denis Yakovlev

Zwischen 1987 und 1989 komponierte Iannis Xenakis die beiden Stücke für Solo-Perkussion „Psappha“ und „Rebonds“.

Der Titel „Psappha“ bezieht sich auf die Sappho, eine antike griechische Dichterin, auf deren Poesie sich die rhythmische Struktur des Stückes bezieht. Sappho lebte zwischen 630 und 612 v. Chr. auf der Insel Lesbos. Sie gilt als die wichtigste Lyrikerin des klassischen Altertums und inspirierte mit ihrer direkten, sehr persönlichen und emotional aufgeladenen Liebesdichtung zu einem tänzerisch-musikalischen Dialog. Die beiden Solisten interpretieren die Komposition von Xenakis auf ihre eigene Weise und führen uns durch ihren individuellen künstlerischen Ausdruck in eine zeitgenössische Transformation.

Premiere: 8. Juli 2017, Dießen

 

Individueller künstlerischer Ausdruck

ORFF® TanzLeipzig

ORFF® TanzLeipzig

3. Werkstatt von Choreografin Irina Pauls mit dem Percussionisten Peter Bauer
vom 29. November – 1. Dezember 2018 im LOFFT – Das Theater, Leipzig

Unterschiedliche Haltungen zur Beziehung von Tanz und Musik erzeugen eine beständige brisante Auseinandersetzung. Die Choreografin Irina Pauls widmet sich in ihren künstlerischen Arbeiten verstärkt diesem Thema und leitet zur weiteren Erforschung gemeinsam mit TänzerInnen und MusikerInnen eine Sommerwerkstatt in Leipzig, die von der Carl Orff-Stiftung gefördert wird.

Die Avantgarde des zeitgenössischen Tanzes sagte sich im 20. Jahrhundert los von der Phrasierung und Rhythmisierung, dem kontrollierbaren rhytmischen Ablauf, denn der Körper selbst erfinde seine Beziehung zur Zeit. Die Zeit ist jedoch wichtiger Bestandteil der Bewegung und verleiht ihr seine besondere Qualität. Carl Orff entwickelte hierzu sein Konzept "elementarer Musik" als Synthese von Musik, Sprache und Bewegung mit dem Ziel einer "Regeneration der Musik von der Bewegung, vom Tanz her".

Diesen Orffschen Gedanken lassen Irina Pauls und der Percussionist Peter Bauer in der Sommerwerkstatt wieder aufleben und gehen damit auf die Suche nach neuen Aspekten dieser Synthese. Aus der eigenständigen Haltung des zeitgenössischen Tanzes zur Musik heraus sollen die Orffschen Kompositionsprinzipien vom Tanz her "regeneriert" werden. Die starken rthythmischen und perkussiv-repetitiven Elemente in seinem Werk werden in Kenntnis der Werkzeuge des zeitgenössischen Tanzes, der veränderten Sicht auf den Körper und des Körpermaterials in choreografischen Arbeiten körperlich Ausdruck finden. Das kann eine Suche nach dem Körper in der Phrasierung oder der Phrasierung im Körper sein. Die Erforschung richtet sich auf das Empfinden der Bewegungsqualitäten, die Beziehungen innerhalb der Gruppe und die Intensität dieser Erfahrungen.

Nach erfolgreichem 2. Workshop 2017 laden wir erneut TänzerInnen zu einer inspirierenden Werkstatt ein, die die Verbindung von Perkussion und Bewegung aus der Perspektive des zeitgenössischen Tanzes heraus neu befragt. Aus dem entstehenden künstlerischen Prozess heraus sollen sich neue Sichtweisen auf die Interpretation der Werke Carl Orffs heraus bilden, die impulsgebend für die anstehende Neubetrachtung der Beziehung zwischen zeitgenössischem Tanz und Musik wirken.

Theresa Jacobs: orff-tanz-leipzig@gmx.de
Irina Pauls: info@irina-pauls.de
Peter Bauer: www.peter-a-bauer.com
LOFFT – Das Theater: www.lofft.de!
Carl Orff-Stiftung: www.orff.de

Regeneration der Musik von der Bewegung, vom Tanz her.

Third Workshop Nov 29.–Dec 01. 2018, with Irina Pauls, Choreographer, and Peter A. Bauer, Percussionist

We are inviting Dancers interested in combining Percussion and Movement to take part in an inspiring and enjoyable Summer-Workshop in Leipzig.

Refill your battery, exchange ideas and make new friends! The one week intensive course focuses on the special relationship of dance and music. Freed from the musical template we are searching for correspondence. It is the pulse which connects us and submerges us in unexpected sensations. 

During the workshop we are going to develop a sensibility for the inner rhythm while following the manifold abilities of our body. We will perceive dance and rhythm in response to gravity. Pulsation pervades our body relating with the percussive rhythmic sounds of live music like an antiphone. Vibration develops while making music with our body and with instruments. The work of the composer Carl Orff and his concept of „embodied music“ form the basis of our workshop. We experiment with musical phrasing thereby exploring a very particular flow of action and the dynamic dimensions of our dance. What an astonishing widening of movement qualities and their variety! 

Small sketches will be developed into scores extending our musical perception regarding space and partners. These tools shall inspire your artistic work in dance, choreography and teaching. The workshop aims at professional dancers and advanced students of dance.

Theresa Jacobs: orff-tanz-leipzig@gmx.de
Irina Pauls: info@irina-pauls.de
Peter Bauer: www.peter-a-bauer.com
LOFFT – Das Theater: www.lofft.de!
Carl Orff-Stiftung: www.orff.de

focused on the special relationship of dance and music

It’s Schiller!

It's Schiller!

Irina Pauls & amarcord, Leipzig/Valletta »It’s Schiller! – Die Maltheser. Tragödie.«
Tanztheater nach Dramenfragmenten von Friedrich Schiller

Muslime, Christen und Juden sind im Laufe der Geschichte brutal gegeneinander vorgegangen. Gleichzeitig haben sie anderswo friedlich zusammengelebt. Mitte des 16. Jahrhunderts expandierten die Osmanen nach Europa. Um militärisch dagegenhalten zu können, etablierte sich auf der Insel Malta der Orden vom Hospital des Heiligen Johannes zu Jerusalem unter der Bezeichnung Malteserorden. 1565 kam es zur »Großen Belagerung« der Insel Malta durch die Osmanische Flotte, die durch die christlichen Malteserritter geschlagen wurde.

Friedrich Schiller (1759–1805) befasste sich fast 20 Jahre lang bis zu seinem Tod mit der Grenzsituation der Ritter zwischen spiritueller Gemeinschaft, totaler Unterwerfung und Aufopferung für ein höheres Glaubensziel. Dennoch blieb die geplante Tragödie unvollendet.

Irina Pauls geht es um die Essenz der geistigen Welt von Friedrich Schiller. Dafür vereint sie fünf Tänzer mit dem Vokalensemble amarcord, das 1992 in Leipzig gegründet wurde und weltweit gastiert.

Die Uraufführung erfolgt anlässlich der Maltesischen EU‑Ratspräsidentschaft 2017 und Valletta 2018 – Europäische Kulturhauptstadt mit freundlicher Unterstützung durch Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, Dresden, Kulturamt der Stadt Leipzig, Connex Steuer– und Wirtschaftsberatung, Halle / S., Bittner Sprachenservice, Leipzig, Deutsch‑Maltesische Gesellschaft, Köln, Tom Pauls Theater, Pirna, und Metering Service GmbH, Leipzig.

Konzeption / Choreografie: Irina Pauls
Text: Friedrich Schiller
Musik: Matthias Engelke
Bühnenbild / Kostüme: Alexander Wolf
Sänger Vokalensemble amarcord: Wolfram Lattke, Robert Pohlers (Tenor), Frank Ozimek (Bariton), Daniel Knauft, Holger Krause (Bass)
Tänzer: Ildikó Tóth, Georg Bergmann, Marc Borras Llopis, Rodolfo Piazza Pfitscher da Silva, Valenti Rocamora i Torà
Produktion: Irina Pauls
Koproduktion: Schaubühne Lindenfels
Produktionsleitung: Maria Koch
Assistenz: Johanna Rex

Zwischen spiritueller Gemeinschaft, totaler Unterwerfung und Aufopferung für ein höheres Glaubensziel.

Das Team

Irina Pauls: Konzeption & Choreografie, Künstlerische Leitung


Matthias EngelkeMusik & Live-Elektronik

Engelke ist in Stuttgart geboren und lebt in Frankfurt am Main. Er studierte Biologie und Chemie an der Universität Freiburg und absolvierte seine Dissertation an der Universität Heidelberg. Neben seiner umfassenden Klavierausbildung in Klassik und Jazz setzte er sich viele Jahre intensiv mit elektronischer Musik auseinander. Seit 2001 arbeitet er mit Irina Pauls zusammen in Produktionen am Stadttheater Heidelberg, Stadttheater Freiburg, Dublin (für die Compagnie CoisCéim), Theater Junge Generation Dresden sowie Leipziger Tanztheater. Engelke erhielt Kompositionsaufträge für mehrere Schauspiel-Musiken am Schauspiel Frankfurt, Staatstheater Dresden sowie am Badischen Staatstheater Karlsruhe.


Alexander Wolf : Bühnenbild

Alexander Wolf wurde 1963 geboren. Sein Bühnenbildstudium absolvierte er bei Volker Pfüller an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, danach war er Assistent bei Ruth Berghaus. Er entwarf Bühnenbilder u. a. für die Volksbühne Berlin, das Maxim Gorki Theater Berlin, das Deutsche Theater Berlin, das Schauspiel Leipzig, in Düsseldorf, am Theater Magdeburg, in Bremen, am Staatstheater Hannover, am Theater Neumarkt in Zürich, am Theater Freiburg, in Dresden, für die Salzburger Festspiele, am Théâtre National de Chaillot in Paris. Er arbeitet u.a. mit den Regisseuren Sebastian Baumgarten, Barbara Weber, Sascha Hawemann und Lukas Langhoff. Auch mit Tobias Wellemeyer verbindet ihn eine regelmäßige Zusammenarbeit, in Magdeburg u. a. für „Das letzte Feuer“ von Dea Loher, in Potsdam u. a. für die Uraufführungen „Krebsstation“ und „Kirschgarten – Die Rückkehr“.


Vokalensemble amarcord: Tanz & Gesang

Unverwechselbarer Klang, atemberaubende Homogenität, musi-kalische Stilsicherheit und eine gehörige Portion Charme und Witz sind die besonderen Markenzeichen von amarcord. Das äußerst facettenreiche und breitgefächerte Repertoire umfasst Gesänge des Mittelalters, Madrigale und Messen der Renaissance, Kompositionen und Werkzyklen der europäischen Romantik und des 20. Jahrhunderts sowie A-cappella-Arrangements weltweit gesammelter Volkslieder und bekannter Songs aus Soul und Jazz.

Das Vokalensemble ist Preisträger zahlreicher internationaler Wett-bewerbe. Im Jahr 2002 gewann das Ensemble den Deutschen Musikwettbewerb, nachdem es bereits zwei Jahre zuvor mit dem Stipendium und der Aufnahme in die Bundesauswahl Konzerte junger Künstler des Deutschen Musikrates ausgezeichnet worden war. 2004 wurden die Sänger als erstes Vokalensemble mit dem Ensemblepreis der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern ausgezeichnet. Neben dem Gewandhausorchester und dem Thomanerchor zählt amarcord zu den wichtigsten Repräsentanten der Musikstadt Leipzig im In- und Ausland. Regelmäßig gastiert die Gruppe bei den bedeutenden Musikfestivals. Zahlreiche Konzerttourneen führten die Sänger in über 50 Länder und auf nahezu alle Kontinente der Erde.

Das 1997 von amarcord ins Leben gerufene Internationale Festival für Vokalmusik „a cappella“ (www.a-cappella-festival.de) hat sich unter der künstlerischen Leitung der Gruppe zu einem der wichtigsten Festivals seiner Art entwickelt.

Homepage: www.amarcord.de


Georg BergmannLive-Musik & Tanz

Georg Bergmann, 1983 in Dachau geboren, wuchs in Dresden auf und lebt in Berlin. Studierte Mediengestaltung in Weimar. Seit 2007 ist er Bassist beim Freddie-Ommitzsch-Studio-Ensemble. Als freischaffender Musiker war er u.a. bei den Bands Marracash Orchestra, KUYA und Drè Imbicz tätig.


Marc Borras Llopis: Tanz

Marc Borràs wurde in Barcelona, Spanien geboren. Seine Ausbildung begann er 2007 bei der English National Ballet School London unter dem Tanzdirektor Michael Corder. 2011 wechselte Borràs nach Barcelona an die IT DANSA, um dort seine Ausbildung innerhalb von zwei Jahren zu beenden. Bis 2013 war er in zahlreichen Produktionen des IT DANSA zu sehen, darunter in Petruixka (Catherine Allard), Minus 16 (Ohad Naharin), Sechs Tänze (Jirí Kylián), Naked Thoughts (Rafael Bonachela) sowie Kamuyot (Ohad Naharin). 2013 führte ihn sein erstes Festengagement an das Staatstheater Mainz, wo er in Produktionen wie Etudes, Swanlake und Les Noces von Pascal Touzeau, The Fade von Douglas Lee und Minus 16 von Ohad Naharin tanzte. Marc Borràs bleibt dem Staatstheater Mainz erhalten und ist nun seit Beginn der Spielzeit 2014/15 Mitglied der neugegründeten tanzmainz Company.


Valenti Rocamora i Torà: Tanz

Valenti Rocamoro i Torà wurde 1975 in Lleida (Katalonien) geboren. Seine Ausbildung zum Tänzer erhielt er am Institut del Teatre in Barcelona. Seit 1998 tanzte er in verschiedenen Kompanien wie „Danat Dansa“ (Barcelona), „Sol Pico Cia“ (Barcelona) und „Mouvoir“ (Köln). Valentí Rocamora i Tora choreografierte außerdem Schauspiel- und Operninszenierungen u. a. am Schauspiel Köln für „Das Werk“ und „Die Schmutzigen, die Hässlichen und die Gemeinen“, am Burgtheater Wien für „Das Leben ein Traum“ (alles mit Karin Beier), an der Münchener Staatsoper Christopher Nels „Aida“, an der Oper Bonn „The Black Rider“ mit Matthias Kaschig. Er kreierte zudem eigene Stücke wie »Optalido/n« an der Volksbühne Berlin und an der Oper Bonn, „4734 Peanuts“ am Theater im Ballsaal Bonn in Zusammenarbeit mit Ziv Frenkel und „Meine Stille“ in Zusammenarbeit mit dem Videokünstler Axel Largo. Am Deutschen SchauSpielHaus Hamburg entwickelte Valenti Rocamora i Torà die Choreografien für Karin Beiers Inszenierungen „Die Rasenden“ und „Onkel Wanja“


Ildikó Tóth: Tanz

Ildikó Tóth ist Tänzerin, Lehrerin und Tanzmacherin in Leipzig. Nach Beendigung ihrer Tanzausbildung an der Codarts University Rotterdam erhielt sie ein DAAD-Stipendium für ein Postgraduiertenstudium in New York City. Seit 2005 arbeitete sie u. a. mit Bill Young / Colleen Thomas & Company, Susan Marshall & Company, Kota Yamazaki. 2012 kehrte sie nach Europa zurück und wurde Mitglied der Forsythe Company. Seit 2015 arbeitet sie als freischaffende Künstlerin und wirkte in Projekten von Thierry de Mey, Fabrice Mazliah / MAMAZA, Sebastian Matthias, Michael Maurissens und Darko Dragičevic mit. Ausgehend von ihren Erfahrungen mit der Release- und Klein-Mahler-Technik sowie Forsythe und Kontaktimprovisation lehrt sie regelmäßig u. a. am Tanzlabor 21 / Frankfurt, an der Raffinerie / Brüssel, am K3 / Hamburg und an der Ungarischen Ballettakademie Budapest.

Homepage: www.ildiko-toth.com/


Rodolfo Piazza Pfitscher da Silva: Tanz

Rodolfo wurde in São Paulo, Brasilien, geboren und zog 1996 nach Deutschland. Er erhielt seine Tanzausbildung in Berlin und Sizilien und arbeitet seit 2011 als freischaffender Tänzer an eigenen und freien Projekten mit Augenmerk auf Tanztheater.

Er sammelte Erfahrungen und arbeitete u.a mit Constanza Macras/Dorky Park, Compagnia Menhir, Tanzspeicher Würzburg, Tomer Zirkilevich, GAU und Staatsoper Berlin.


Eva Thielken: Tanz

Eva Thielken wurde 1988 in Erfurt geboren. Während ihrer Ausbildung zur Tanzpädagogin in Hamburg arbeitete sie u.a. mit den Choreographen Fiona Gordon, Johnny Lloyd und Nicole Krüger zusammen. Es folgte ein Studium im Bühnentanz an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Dort tanzte sie in Choreographien von Urs Dietrich, Leandro Kees, Felix Bürkle und Foteini Papadopoulou. Seit 2013 arbeitet sie als freischaffende Tänzerin sowie als Pädagogin und Choreographin am Leipziger Tanztheater.


Maria Koch: Produktionsleitung

Maria Koch studierte Theater- und Musikwissenschaft an der Universität Leipzig. Forschungsaufenthalte in Moskau und St. Petersburg. Von 2012 bis 2016 Projektmanagerin und Geschäftsführerin am Leipziger Figurentheaterzentrum Lindenfels Westflügel. Seit September 2016 Jury-Mitglied des Leipziger Bewegungskunstpreises. Seit Oktober 2016 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Theaterwissenschaft der Universität Leipzig. Lehrtätigkeit am Institut für Theaterwissenschaft in Leipzig und am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft in Wien.


Johanna Rex: Assistenz

Johanna Rex studiert seit 2015 Theaterwissenschaft an der Universität Leipzig.

2015 hospitierte sie der Regisseurin Johanna Schall bei der Inszenierung von "Faustus" an der bremer shakespeare company, sowie Anne Sophie Domenz am Geothe Theater Bremen für "3000 Euro".

Neben ihrem Studium absolvierte sie 2016 eine siebenmonatige berufsbegleitende Tanzausbildung am Leipziger Tanztheater (LTT). Außerdem schauspielerte sie in verschiedenen Leipziger Produktionen wie dem Studierendenprojekt "The Lost Experience" des Theater der jungen Welt (TdjW), der Performance "As I Lay Me Down" von Charlotte S. Garraway und "Colas, der Schauspieldirektor" von der Jungen Mitteldeutschen Kammeroper.

Muslims, Christians and Jews have fought each other brutally in the course of history.
At the same time, they have lived together peacefully elsewhere. In the middle of the 16th century, the Ottomans were expanding to Europe. In order to figth them militarily, the Order of the Hospital of Saint John of Jerusalem took its seat on Malta being called the Order of Malta. In 1565 the Ottoman fleet and troups besieged Malta; they were finally beaten by the Order of the Knights.

Friedrich Schiller (1759–1805) describes the Knights' critical situation as a spiritual community, total subjugation and sacrifice for a higher spiritual goal. Hi has been working
on this subject for almost 20 years until his death. However, the planned tragedy
remained unfinished.

Irina Pauls focuses on the essence of Friedrich Schiller’s spiritual world.

Concept / Choreography: Irina Pauls
Text: Friedrich Schiller
Music: Matthias Engelke
Scenery / Costumes: Alexander Wolf
Singer Vokalensemble amarcord: Wolfram Lattke, Robert Pohlers (Tenor), Frank Ozimek (Bariton), Daniel Knauft, Holger Krause (Bass)
Dancers: Ildikó Tóth, Georg Bergmann, Marc Borras Llopis, Rodolfo Piazza Pfitscher da Silva, Valenti Rocamora i Torà
Production: Irina Pauls
Coproduction: Schaubühne Lindenfels
Production Manager: Maria Koch
Assistance: Johanna Rex

a spiritual community, torn between total subjugation and sacrifice for a higher spiritual goal