Amor et Cetera

Amor et Cetera

Carl Orff Tanzperformance

Jenseits der bekannten Aufführungspraxis der "Carmina Burana“ von Carl Orff und inspiriert von prägnanten Kompositionsprinzipien wird in dieser Performance die Verbindung von Tanz und Musik auf besondere Weise erlebbar: Live musiziert!

Im zweiten Teil, den "Catulli Carmina", steht den Tänzerinnen der Salzburger KammerChor KlangsCala zur Seite. Klang und Rhythmus in Carl Orffs Komposition katapultieren uns in verschiedenste Gefühlssphären.

Mehr Informationen hier: carlorff-tanzperformance.jimdo.com

Konzept / Künstlerische Gesamtleitung / Choreografie: Irina Pauls
Musikalische Leitung: Helmut Zeilner, Florian Müller
Spielstätte: Salzburg, Großes Studio, Universität Mozarteum, Mirabellplatz 1
Ausstattung: Ragna Heiny
Mit: Performancegruppe "Das Collectif", Orff Institut Salzburg und Arthur Schopa, Kammerchor "KlangsCala“ Salzburg, Klavierquartett „Sannicandro & Friends“, Musiker und Sänger der Universität Mozarteum und des Musikums

Live musiziert!

Limes

Limes

Tanzstück von Irina Pauls (Choreografie) und Matthias Engelke (Musik)

Unterschiedslos – vereinheitlicht – deckungsgleich – gleichgerichtet – konform.

Wer sind die Jugendlichen, die hinter Terror und Gewalt stehen?

Einzigartig – besonders – subjektiv – vielfältig – originell.
Dabei miteinander.

Das Tanzstück ist ein Plädoyer für eine Gesellschaft, die den Einzelnen unter uns allen wahrnimmt.

Mit dieser Arbeit geht "Das Collectif" in eine neue künstlerische Phase. Körper und Rhythmus bleiben die Konstanten. Live elektronische Klänge bilden den Spielraum für Improvisatorisches.

Mit: Performancegruppe „Das Collectif“ Carl Orff Institut
Erstaufführung: 07. Juli 2016, Salzburg

Wer sind die Jugendlichen, die hinter Terror und Gewalt stehen?

Grand Piano

Grand Piano

Performance im Rahmen der Jahrestagung des Deutschen Werkbundes 2014

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war der Deutsche Werkbund einer der wesentlichen Impulsgeber und Gestalter der Frühmoderne und in der Folge kritischer Begleiter der europäischen Industriegesellschaft.

Unter dem Titel „IndustrieKulturen“ wird auf der diesjährigen Jahrestagung in Leipzig gemeinsam untersucht, welche tradierten Strategien sich im Sinne einer ökologischen Moderne noch heute als belastbar zeigen und welche neuen Ansätze und Experimente sinnvoll erscheinen.

Als sich der Deutsche Werkbund Sachsen 1992 im Leipziger Grassimuseum gründete, war ich als Mitglied dabei.
Der fortwährende Austausch, den ich seitdem mit den „nicht- darstellenden Künstlern“ ergibt, ist für meine choreografische Arbeit immer Inspiration.

So wird auch diese neue Performance „grand piano 13 parts“ von den verschiedenen Ansätzen der Künstler bestimmt, die ich um Teilnahme gebeten habe: Architekten, Medienkünstler, Tänzer, Choreografen und ein Komponist befassen sich mit dem Material, welches in seiner herkömmlichen Zusammensetzung einen Flügel ausmachte.

Die Künstler performen ihre Vision einer Transformation des ausgedienten Materials. Sichtbar werden Prozesse, in denen die Reststoffe des Flügels ungewöhnlich umgewertet werden. Jeder baut und webt sich seinen eigenen neuen (Lebens-)Raum. Die persönlichen Sphären der Künstler überlagern sich. Die ständige Veränderung im Raum ist Bewegung, getragen von der Intensität der ganz neuen Erfahrung im Umgang mit dem bekannten Material.

 

Konzept: Irina Pauls, Sound: Flim
Termin: 20.09.2014, 21 Uhr
Spielstätte: Westwerk Leipzig, Große Halle / Karl-Heine-Straße 85-93, 04229 Leipzig

Trailer:

„Wie werden wir in Zukunft leben? Aus weniger mehr machen!“ (Ralf Fücks)

Play

Play!

Bewegung im Stadtraum / Movement in Urban Space. Internationales Performance-Festival & Konferenz in Leipzig, 24.-27. Juni 2010

Irina Pauls: Orte, Erinnerungen und Tanzen
Leipziger Seniorinnen erinnern sich

Die gelungene Zusammenarbeit mit einer geglückten Premiere des Tanzstückes „Pflegestufe IV“ gaben mir den Mut und nun wollte ich es versuchen: Performances im öffentlichen Raum mit Seniorentänzerinnen aus dem Amateur- Bereich. Mein Entschluss speiste sich aus den vielen interessanten Erinnerungsgeschichten, die mir die Seniorinnen vertrauensvoll während der Proben erzählt hatten.

In Anknüpfung daran fragte ich die Damen, zu welchen Orten in Leipzig sie eine besondere Verbindung haben, habe nachgefragt und mir alle Geschichten erzählen lassen.

Fast immer bin ich zu ihnen nach Hause eingeladen worden zu Kaffee und Kuchen. In einer sehr offenen und herzlichen Atmosphäre suchten sie äußerst bereitwillig in ihren Erinnerungen aus der Arbeitswelt; dazu kommen Fotos, Prospekte, Kleidungsstücke. Ich erfahre auch viele private Geschichten . Es sind Lebensberichte, die an Orte und Zeit gebunden sind.

Lebensberichte, die an Orte und Zeit gebunden sind.

Hanging on by a thread

Hanging on by a thread

By Irina Pauls for CoisCéim, Project Arts Centre Dublin.

Inspired by the Greek myth of Ariadne, Hanging on by a Thread takes the fertility goddness‘ labyrinth as a metaphor for the dark an moody side of the human psyche. Ariadne is a modern woman caught by her past. Eight dancers reflect the complex twists and turns of her life while interweaving their own paths. And their ways intermingle surprisingly...

choreographer: Irina Pauls
Original music: Matthias Engelke
Set / Lighting: John Comiskey
Costumes: Sinéad Cuthbert
Dancers: Murine Bloomer, Mike Carberry, Jen Fleenor, Robert Jackson, Mónica Muñoz Marín, Thomas Maucher, Emma O‘Kane, Marco Volta
Venue: 27-Nov-2006, project arts centre, dublin 2

Review by Victoria Watson, published in the Metro on 1 December 2006 (Download PDF)

Inspired by the Greek myth of Ariadne

Freeze

Freeze

Collection - Face of Diversity

In „Freeze“ verbindet Irina Pauls zeitgenössischen Tanz mit Jazz. Drei Live-Musiker und drei Tänzer inspirieren sich gegenseitig in unmittelbarer Begegnung. Im Mittelpunkt des Stücks steht ein Mann, der das Leben zwingend sinnlich erfahren will. Er forciert die Begegnung mit anderen Menschen, um sich selbst zu spüren und auszuschöpfen. Unbeschränkt fordert er Zuwendung, egal ob sie ihn aufbaut oder zerstört. Unvermittelt fällt er aus der Zeit, er zieht sich zurück und entfremdet sich. Der Drang nach eigenem Erleben bricht ab. Das Leben um ihn geht weiter. Sinnlichkeit und Energie der Bewegung verbinden sich mit Originalkompositionen und Standards des zeitgenössischen Jazz und dem Puls lateinamerikanischer Rhythmen. Tanz und Musik kreieren einen vibrierenden Raum und erzeugen eine dynamische und elektrisierende Atmosphäre.

Künstlerisches Gesamtkonzept: Ralf Schrabbe (Klavier / Komposition), Axel Schüler (Percussion), Daniel Wehrbach (Kontrabass)
Choreografie: Irina Pauls
Musik: Ralf Schrabbe (Klavier / Komposition), Axel Schüler (Percussion), Daniel Wehrbach (Kontrabass)
Kostüme: Katja Schröder
Produktion: LTT
Tänzer: Viviana Escalé, Rebecca Jafferson, Volkhardt Guist
Premiere: 2. Mai 2008 in Leipzig

Drei Live-Musiker und drei Tänzer inspirieren sich gegenseitig in unmittelbarer Begegnung.

Tintenfisch und Pommes

Tintenfisch und Pommes

Eine Produktion in Zusammenarbeit mit dem Theater Junge Generation in Dresden.

Mit vier Schauspielern und drei Tänzern lotet Irina Pauls in „Tintenfisch und Pommes“ die Welt von Kindern aus. Sie nähert sich Fragen wie: Was ist Nähe und wie lasse ich Nähe zu? Was ist das Fremde und wie lasse ich Fremdes zu? Wie entstehen und zerbrechen Freundschaften?
Aus Alltagsaugenblicken zwischen Familientisch und Spielplatz entstehen unterhaltsame und kurzweilige Geschichten mit Tanz, Wort und Musik, die den Zuschauer im wahrsten Sinne des Wortes bewegen sollen.

 

Regie / Choreografie: Irina Pauls
Musik: Matthias Engelke
Kostüm / Bühne: Ulrike Kunze
Schauspiel / Tanz: Marcus Melzwig, Unita Gay Galiluyo, Sebastian Matthias Gehrke
Gesang: Manuel Krstanovic, Monica Munoz Marin, Marsha Zimmermann, Annika Ullmann
Premiere: Die Premiere von „Tintenfisch und Pommes“ fand am 24. Januar 2009 in Dresden statt.

Aus Alltagsaugenblicken zwischen Familientisch und Spielplatz entstehen unterhaltsame und kurzweilige Geschichten mit Tanz, Wort und Musik.

(eine) zeit-atemlang

(eine) zeit-atemlang

Eine Produktion in Zusammenarbeit mit der Performance-Gruppe „Das Collectif“ / Universität Mozarteum Salzburg, Carl-Orff-Institut.

eins
Die Zeit ist metronomisiert. Die Tänzerinnen müssen herausfinden, welche Art von Bewegung ihr Körper in einer bestimmten Maßeinheit realisieren kann. Impuls und Energiefluss sind dem Metronom unterworfen. Abläufe überschneiden sich, der eigene Rhythmus sucht seinen Raum.
zwei
Geigenbögen werden aus ihrer definierten Bestimmung herausgelöst. Die Tänzerinnen entfernen die Vorstellung von Zeit aus ihrem Leben. Sie erspüren die Berührung der Geigenbögen. Dem Betrachter bietet sich die Möglichkeit, die Tänzerinnen als Klangkörper zu assoziieren.
drei
Die Tänzerinnen finden sich im Unisono wieder. Elektronische Klänge geben ihnen erneut ein Zeitmaß vor, das alle in gleicher Weise aufnehmen und ausfüllen. Sie bewegen sich virtuos und im vorgegebenen Metrum.

Regie / Choreografie: Irina Pauls
Musikeinspielung: Matthias Engelke, Gija Kantscheli, Alba Nova
Kostüme / Bühne: Rosi Presta
Performer: Doris Valtiner, Judith Hirsch, Kordula Möser, Laura Tomi, Rahel Imbach, Susanne Rebholz
Premiere: Die Premiere von „(eine) zeit-atemlang“ fand am 27. Juni 2009 in Salzburg statt.

Der eigene Rhythmus sucht seinen Raum.

Pflegestufe IV

Pflegestufe IV

Eine Produktion in Zusammenarbeit mit dem Leipziger Tanztheater.

Im Mehrgenerationenprojekt „Pflegestufe IV“ setzt sich Irina Pauls mit den Folgen des demographischen Wandels und der steigenden Zahl pflegebedürftiger Menschen in Deutschland auseinander. Dabei fokussiert die Choreografin vor allem die künftigen Anforderungen an die junge Generation, die neben Beruf und Familie zusätzlich die Rolle der Pflegenden übernehmen (muss). Sie vermittelt Emotionen und Bedürfnisse von Pflegebedürftigen wie Pflegenden, die enorme Auswirkungen auf die familiäre Gemeinschaft haben. Während sich die Gesellschaft auf die so genannten „Best Ager“ als finanzstarke Traumzielgruppe einstellt, verschwinden die Themen der häuslichen Pflege und der Zustände in den Pflegeheimen zunehmend aus dem öffentlichen Bewusstsein.

Regie / Choreografie: Irina Pauls
Komposition: Matthias Engelke
Bühne: Horst Vogelgesang
Kostüme / Maske:Ricarda Knödler
Akkordeon: Eduard Funkner
Sprecher: Matthias Hummitzsch
Tänzer: D.C. Dilligence, Company des Leipziger Tanztheaters, Seniorentänzerinnen aus Leipzig, Markkleeberg und Böhlen
Premiere: 11. September 2009 in Leipzig

Emotionen und Bedürfnisse von Pflegebedürftigen wie Pflegenden

Signal to Noise

Signal to Noise

Eine Produktion in Zusammenarbeit mit !mehrTANZ und LOFFT.Leipzig.

Ein Mann ist plötzlich allein auf der Welt. Und zwar ganz allein. Kein Mensch, kein Tier lebt mehr. Was ist passiert? Existiert er? Ist er ein anderer? Wird er gelenkt? Um es herauszufinden, lauscht er in sich hinein und in die unbelebte Welt hinaus, sucht Signale im Unhörbaren. In Videobildern, die er von sich aufnimmt, sieht er den Beweis für seine Existenz. Er erwartet darin einen entscheidenden Moment, um sich zu entschlüsseln. Doch der unentwegte Abgleich mit sich selbst irritiert ihn. Die Bilder gewinnen zunehmend unberechenbaren und zerstörerischen Einfluss. Im Tanzstück „Signal to Noise“ entwirft Irina Pauls eine neue und völlig ungewohnte Perspektive auf das Leben.

Regie / Choreografie: Irina Pauls
Mitwirkende:Thomas Maucher
Musik: Matthias Engelke
Video: Fabian Bechtle
Ausstattung: Lia Goschke
Technik: Dirk Ziervogel
Premiere: 17. November 2010 in Leipzig

Eine neue und völlig ungewohnte Perspektive auf das Leben.